Rauchentwöhnung bei Frauen weniger erfolgreich

Insgesamt rauchen 30 Prozent aller Österreicherinnen über 16. Pro Jahr sterben 2.553 Frauen an den Folgeerkrankungen des Tabakkonsums. Der Konzern gab die Studie in Auftrag, die von dem Unternehmen YouGov unter 8.061 Frauen in ganz Europa durchgeführt wurde.
 
Dabei kam heraus, dass Österreichs Raucherinnen durchschnittlich drei Versuche unternehmen, von ihrer Sucht wieder loszukommen.
 
Willenskraft

Bei Männern sind es übrigens ebenso viele. 51 Prozent der Betroffenen wollten sich nur mit der eigenen Willenskraft entwöhnen. Dabei ist das laut Pfizer eine wenig erfolgsversprechende Methode. Nur drei Prozent aller Raucher, die zur Entwöhnung ausschließlich ihrer Willenskraft vertrauen, sind auch nach einem Jahr nicht rückfällig geworden.
 
Ärztliche Hilfe
58 Prozent aller österreichischen rauchenden Frauen denken nicht daran, eine Beratung ihres Arztes zum Aufhören einzuholen. 36 Prozent sehen ärztliche Hilfe als letzte Möglichkeit. Hilfe von Freunden und Familie ist für Frauen bei ihren Stoppversuchen ebenfalls von großer Bedeutung: 47 Prozent vertrauen darauf.
 
Frage des Lebensstils
In der öffentlichen Meinung gilt Rauchen hierzulande nicht als medizinische Krankheit. So seien mehr als die Hälfte aller Frauen in Österreich (56 Prozent) der Meinung, dass Tabakkonsum eine Frage des Lebensstils ist. Hingegen sind 81 Prozent der Ärzte davon überzeugt, dass Rauchen eine medizinische Krankheit ist. 41 Prozent der Mediziner würden ihren Patienten das Aufhören vorschlagen, ob der Patient diesbezüglich um Beratung gebeten hat oder nicht.

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